Mission: Vierteljahrhundert

Nachdem ich nun einen weiteren Schritt gegangen bin, um mein erstes Vierteljahrhundert auf dieser Welt zu vollbringen, möchte ich mich für das schöne Reinfeiern – und natürlich das Geschenk – bedanken! Ich hoffe, dass eine richtige Party noch nachgeholt werden kann, sobald es lern- und arbeitstechnisch möglich ist.

Wir haben keine Zeit, wir selber zu sein. Wir haben einzig Zeit, glücklich zu sein. Viel hab ich über den Satz nachgedacht. Sehr viel.

Bin ich denn überhaupt ich selber, wenn ich glücklich bin?

In fast allen Fällen bringen wir unser Leben damit hin, Geld zu verdienen, während man Geld haben müsste, um Zeit für sich zu gewinnen. Mit dem Satz schließt sich der Kreis wieder.

Hmm, eins müsste man noch hinzufügen, " Zum Leben braucht man Zeit. Wie jedes Kunstwerk fordert es von einem, dass man darüber nachdenkt."

Warum ich ausgerechnet an meinem Geburtstag so einen höchstphilosophischen Gedankenauswurf präsentiere? Keine Ahnung, aber wahrscheinlich, weil es mir bewusst wurde, dass ich nur kurz vor meinem Geburtstag, bzw. kurz danach, Gedanken über Zeit (meines Lebens) mache. Was eigentlich die Richtigkeit der Sätze unterstreicht.  

Man muss ja nur mal rausschauen. Ab einem bestimmten Alter beginnt man, sich nur noch um sich selber zu kümmern. Wobei man nur denkt, man würde sich um sich selber kümmern. In Wahrheit befasst man sich ja doch nur um seinen Status, um die Dinge, die einen umgeben. Eine falsche Glücklichkeit also? Wir leben ja doch in einem Land, in denen der Mensch den Menschen normalerweise durch das kennenlernt, was stärker ist als er.

Schade eigentlich. Ich hoffe doch, dass es mir gelungen ist, ich selber zu sein. Auch wenn das manchmal für andere nicht einfach ist 🙂 Ich will innerhalb des nächsten Jahres versuchen, auch nichts anderes zu machen, als ich selber zu sein. Habe es früher schon fast geschafft gehabt, mich nahezu komplett den Vorstellungen der Gesellschaft anzugleichen – und bin daran fast zerbrochen.

Leider wird man schnell unangenehm und kompliziert für viele "Geradedenker". Ich bin dennnoch froh, ich selber zu sein – und vor allem danke ich Gott, echte Freunde zu haben, die auch sie selber sind!

Nachdem ich selber nicht mehr verstehe, was ich geschrieben habe, gehe ich nun schlafen.

Gute Nacht Deutschland… 

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