Archive for May, 2006

“Ja ist das hier denn ‘Wünsch Dir was’ oder bin ich hier im falschen Film?”

May 30, 2006

Der arme Tom. Irgendwie tut er einem ja leid, aber andrerseits ist das schon wirklich sehr witzig 🙂

 Am besten selber mal anhören.

Endlich!

May 27, 2006

Norbert Blüm hat die Bild-Zeitung zu einem öffentlichen Disput über die Rente und die Kampagne von Bild gegen die gesetzliche Rente aufgefordert. Seit Wochen. Der Chefredakteur der Bild-Zeitung Kai Diekmann jedoch kneift. Norbert Blüm hat uns seinen abschließenden Brief zur Verfügung gestellt. Dieser eignet sich trotz des ernsten Gegenstandes auch zum erheiternden Vorlesen bei entsprechenden Gelegenheiten. Machen Sie Bildzeitungsleser damit bekannt. Danke.

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Von Spatzen und Tauben, Dächern und Händen…

May 26, 2006

Kettcar war in Nürnberg und wir waren natürlich mit von der Partie. Bin sehr froh, dieses schöne Konzert miterlebt zu haben. Auch wenn ich die Hälfte des Konzerts nur an der Bar hing. Nein, nich etwa wegen übermäßigem Alkoholkonsums, sondern wegen extremer Rückenschmerzen, die wohl in meinem hohen Alter nicht mehr vermeidbar erscheinen.

Ich danke auf diesem Wege noch einmal meinem liebsten Freund Phipslflips, der mir diesen schönen Abend ermöglicht hat und natürlich geht Dank auch an Tabslflappsl. Warum ich auf einmal mit Namensverniedlichung anfange? Lange Geschichte, zu lange… Aber es hat was mit seelischen Grausamkeiten zu tun, die mir heute schon zu Teil wurden.

Zu dem Konzert kann ich nicht viel sagen, es war einfach perfekt. Gefühlvoll, locker, schön, ehrlich und gut. Einfach gut. Fotos wurden schon geflickrt – zumindest die offiziellen 🙂

Wer mich kennt weiß, daß ich nicht auf ein Konzert gehe, wenn ich keine Chance auf ein Photo mit einem der Bandmitglieder habe 🙂 Und somit konnte ich meine Stargallerie auch wieder erweitern.

Zum einen haben wir da den Bassisten von kettcar, Reimer Bustorff

Reimer Bustorff

und zum anderen war da noch Marcus Wiebusch, der Sänger von kettcar

Marcus Wiebusch

Vielleicht kann mir mal jemand bei Gelegenheit verraten, warum die alle zwei Meter groß (hoch) sind. Unverschämtheit 🙂

Kleines Video hab ich noch… Qualität ist natürlich nicht besonders…

...gut gemeint...

Autogramme hab ich auch bekomm’, sind aber nicht für mich 🙂

Datt wirds dann mal jewesen sein… Bis denne…

Mission: Vierteljahrhundert

May 10, 2006

Nachdem ich nun einen weiteren Schritt gegangen bin, um mein erstes Vierteljahrhundert auf dieser Welt zu vollbringen, möchte ich mich für das schöne Reinfeiern – und natürlich das Geschenk – bedanken! Ich hoffe, dass eine richtige Party noch nachgeholt werden kann, sobald es lern- und arbeitstechnisch möglich ist.

Wir haben keine Zeit, wir selber zu sein. Wir haben einzig Zeit, glücklich zu sein. Viel hab ich über den Satz nachgedacht. Sehr viel.

Bin ich denn überhaupt ich selber, wenn ich glücklich bin?

In fast allen Fällen bringen wir unser Leben damit hin, Geld zu verdienen, während man Geld haben müsste, um Zeit für sich zu gewinnen. Mit dem Satz schließt sich der Kreis wieder.

Hmm, eins müsste man noch hinzufügen, " Zum Leben braucht man Zeit. Wie jedes Kunstwerk fordert es von einem, dass man darüber nachdenkt."

Warum ich ausgerechnet an meinem Geburtstag so einen höchstphilosophischen Gedankenauswurf präsentiere? Keine Ahnung, aber wahrscheinlich, weil es mir bewusst wurde, dass ich nur kurz vor meinem Geburtstag, bzw. kurz danach, Gedanken über Zeit (meines Lebens) mache. Was eigentlich die Richtigkeit der Sätze unterstreicht.  

Man muss ja nur mal rausschauen. Ab einem bestimmten Alter beginnt man, sich nur noch um sich selber zu kümmern. Wobei man nur denkt, man würde sich um sich selber kümmern. In Wahrheit befasst man sich ja doch nur um seinen Status, um die Dinge, die einen umgeben. Eine falsche Glücklichkeit also? Wir leben ja doch in einem Land, in denen der Mensch den Menschen normalerweise durch das kennenlernt, was stärker ist als er.

Schade eigentlich. Ich hoffe doch, dass es mir gelungen ist, ich selber zu sein. Auch wenn das manchmal für andere nicht einfach ist 🙂 Ich will innerhalb des nächsten Jahres versuchen, auch nichts anderes zu machen, als ich selber zu sein. Habe es früher schon fast geschafft gehabt, mich nahezu komplett den Vorstellungen der Gesellschaft anzugleichen – und bin daran fast zerbrochen.

Leider wird man schnell unangenehm und kompliziert für viele "Geradedenker". Ich bin dennnoch froh, ich selber zu sein – und vor allem danke ich Gott, echte Freunde zu haben, die auch sie selber sind!

Nachdem ich selber nicht mehr verstehe, was ich geschrieben habe, gehe ich nun schlafen.

Gute Nacht Deutschland… 

Aua!

May 8, 2006

Ich mag ja Geburtstage. Aber vielleicht sollte ich an einem 60-ten nicht so viel, wie an anderen Geburtstagen trinken. Vor allem nicht, wenn man fit aussehen sollte, da die Eltern und viele Gäste anwesend sind.

 

Zu Beginn der Festivität sah ich noch einigermaßen in Ordnung aus, abgesehen von der fehlenden Rasur…

 

Noch in Ordnung

 

Zu späterem Zeitpunkt aber, als ich das Singen begonnen hatte,

 

Au weia

 

machten sich die Augenringe dann doch noch bemerkbar.

 

Ich habe gelernt, dass "Willi" nicht unbedingt zu meinen Lieblingsgetränken zählt.

 

Die Panik greift auch langsam um sich. Ich habe bemerkt, auch nicht mehr jünger zu werden. Ich wäre es gerne, doch jeder Tag bringt auch mich näher zu meinem Geburtstag. Ich kann verstehen, warum viele die Zahl ihres Alters gar nicht nennen möchten, geht es mir doch jetzt schon so. Gedanklich kann ich versichern, eigentlich doch der Alte geblieben zu sein. Die Vernunft, die einem aber vorausgesetzt wird, verbietet dies. Irgendwie werden Geburtstage ab dem 18-ten immer mehr zu Terminen, die den Zwang vergrößern sich selber verändert darzustellen. Ich glaube innerlich wären wir alle noch 18.

 

Naja, so schlimm wird es dann doch nicht werden, da mein Geburtstag dieses Jahr auf einen Mittwoch fällt, kann ich auch nicht mehr so viel trinken…